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Angeln mit dem Texas-Rig

Das Texas-Rig - der Weg zum Fisch

Das Texas-Rig oder kurz T-Rig hat eine lange Geschichte. Bereits 1949 hatte Nick Creme, eine absolute Legende der amerikanischen Schwarzbarsch-Szene, die Idee einer speziellen Montage für Gummiwürmer. Damals noch in Ohio in Heimarbeit gefertigt, entwickelte er das System zur Serienreife. Die Nachfrage nach der innovativen Montage stieg und ab ca. 1960 wurde das Serien-T-Rig dann erstmals in einer neuen Farbrik in der Stadt Tyler in Texas in größeren Mengen hergestellt. 

Es fing und fing und verbreitete sich in den folgenden Jahren wie eine Lauffeuer unter den Schwarzbarschanglern. Das damalige Rig bestand aus einigen Perlen und einem speziellen Blei in Form einer Patrone. Dank dieses Bullet-Weights sank das System schnell und sogar durch Pflanzenteppiche und verführte so einen Bass nach dem anderen. 

Auch heute sind Bullet-Weight und Perle noch die Grundkomponenten des T-Rigs und es ist beliebter den je bei uns, eröffnet es dem Raubfischangler doch Möglichkeiten, die ihm mit dem klassischen Jigkopf verwehrt bleiben. Das Texas-Rig hat sich zu einer der absolut verbreitetsten und beliebtesten Finesse-Methoden in Deutschland und Europa entwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liesi mit einem wunderschönen Barsch auf Finesse-Filet am Texas-Rig Quelle: Ihno Tamminga

Franzosen und Italiener haben das Texas-Rig schon lange für sich entdeckt und angeln dabei gezielt auf die dort vorkommenden Schwarzbarsche. Doch auch bei uns in Deutschland findet der Gummiköder am T-Rig äußerst dankbare Abnehmer. Vor allem Barsche und Zander, aber gelegentlich auch Hechte, sammeln die verlockend präsentierten Häppchen nur allzu gern vom Boden auf. Das Texas-Rig ist das ganze Jahr über einsetzbar und spielt seine Vorteile vor allem im Cover und auch bei kaltem Wasser aus.

Craws eignen sich hervorragend für die Nutzung am Texas-Rig

Doch worin ist die Fängigkeit der Montage begründet und wie wird sie überhaput aufgebaut und gefischt?

Das Bullet-Weight

Kernstück des Texas-Rigs ist das charakteristisch geformte Durchlaufgewicht. Es hat die Form eine Patrone und heißt daher Bullet-Weight. Durch diese Form hat es zunächst einmal sehr gute Flugeigenschaften. Viel wichtiger ist aber, dass es am Gewässergrund kaum zu Hängern kommt. das das spitz zulaufende Gewicht sich kaum zwischen Hindernissen verkeilt. Der Rückseite des Gewichtes hat eine eingeformte Mulde, die entweder die (optionale) Perle perfekt aufnimmt oder sich alternativ eng an den Kopf des verwendeten Gummiköders schmiegt. Das Bullet-Weight wird aus verschiedenen Materialien gefertigt, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden. 

  • Blei: Dieses Material ist günstig, schwer und einfach zu verarbeiten. Die Bleigewichte werden einfach in Form gegossen. Dank der hohen Dichte sinkt Blei recht schnell, ist aber eher weich, weshalb die Rückmeldung vom Boden nicht optimal ist. Auch das Geräusch, welches im Zusammenspiel mit der Perle entsteht, ist eher gedämpft. Der Durchlaufkanal ist einfach gegossen und somit nicht immer schön sauber gearbeitet. Es besteht zum Teil die Gefahr, dass das Vorfach sich nach und nach aufrauht. Blei ist giftig und daher im Einsatz und vor allem bei Abrissen nicht besonders umweltfreundlich
  • Stahl: Stahlgewichte sind ebenfalls günstig. Im Gegensatz zu Blei haben sie allerdings eine geringere Dichte und sind daher bei gleichem Gewicht etwas größer. Sie klicken wunderschön, wenn die Perle auftrifft und sind völlig ungiftig. Da Stahl sehr hart ist, sollte Wert auf die Verarbeitung der Weights gelegt werden, da Grate und Kanten ansonsten schneller das Vorfach schädigen können, als dies bei Bleigewichten der Fall ist. Einige Stahlgewichte haben eingearbeitete Kunststoffröhrchen als Vorfachschutz.
  • Messing (Brass) hat sehr ähnliche Eigenschafte wie Stahl. Es hat eine minimal höhere Dichte und ist damit bei gleichem Gewicht etwas kleiner. Dennoch sind sowohl Stahl, wie auch Messinggewichte im Vergleich zu Blei schon eher klobig. 
  • Tungsten (Wolfram): Tungsten ist sicher das optimale Material für Bullet-Weights. Es hat die größte Dichte aller verwendeter Materialien und bleibt daher selbst in hohen Gewichten schön kompakt. Darüber hinaus ist es sehr hart und gibt somit perfekte Rückmeldung über die Bodenbeschaffenheit. Angnehmer Nebeneffekt. Wolfram ist naherzu inert und damit völlig ungiftig im Gebrauch. Einziger Nachteil: Tungstens ist aufwändig zu verarbeiten und daher sind Tungsten-Gewichte schon preisintersiver als Bleigewichte. Zum Ausgleich bieten sie einfach die beste Performance und das beste Gesamtpaket.

 

Neben Formen und Materialien, unterscheiden sich auch die angebotenen Farben der Weights. Von unauffällig schwarz, über klassisch silber bis hin zu knallig bunt ist alles zu haben.

Strike King Rage Ned Bug am leichten Tungsten-Bullet mit Deka Soundbead

Die Perle

Im Prinzip kann man das Texas-Rig auch ohne Perle fischen. Die macht sich vor allem an Gewässern gut, an denen hoher Angeldruck herrscht und die Fische durch Geräusche eher abgeschreckt als gelockt werden. Auch an extrem Hängerträchtigen Stellen, an denen eine kompakte Einheit zwischen Gewicht und Köder gefragt ist (siehe Florida-Rig), ist es häufig eine gute Sache, die Perle einfach wegzulassen.

Von diesen Spezialfällen abgesehen, erfüllt die Perle eine sehr wichtige Aufgabe. Bei der Führung des Rigs trennen sich Gewicht und Perle immer wieder voneinander, da das Gewicht schneller als der Köder sinkt. Kommt dann der nächte Zug auf die Montage, so krachen Gewicht und Perle regelrecht zusammen und erzeugen ein klackendes Geräusch. Dies macht Räuber selbst in größeren Entfernungen neugierig und lockt sie wirkungsvoll zum Köder. 

Es kommen verschiedene Perlen zum Einsatz. Am meisten werden Glasperlen in unterschiedlichen Farben, Größen und Schliffmustern eigesetzt. Diese geben je nach Schliff, neben der verführerischen Geräuschkulisse auch noch Lichtreflexe als zusätzlichen Reiz ab. Mit unterschiedlichen Farben lässt sich die Montage individuell abstimmen.

Es ist aber auch die Verwendung von Gummiperlen oder speziellen Magnetperlen möglich. Gummiperlen dienen hierbei in erster Linie als Knotenschutz. Das weiche Material puffert die harten Stöße des Gewichtes auf dem Knoten wirkungsvoll ab. Dies wirkt unerwarteten Abrissen entgegen. Magnetische Perlen bleiben an Tungsten- oder Stahlgewichten haften und erzeugen so bei sanfter Führung kein Geräusch. Wird der Köder dagegen aggressiver geführt, machen sie richtig Radau und erzeugen so eine veränderte und weniger berechenbare Geräuschkulisse. Dies kann an einigen Tagen der Schlüssel zum Erfolg sein.

Die Sache hat einen Haken

Normalerweise wird bei Texas-Rig ein Offset-Haken ans Ende des Vorfachs geknüpft. Dies ist nur konsequent, möchte man doch die wenig hängerträchtigen Eigenschaften der übrigen Montage beibehalten. So kann man die Montage ins dickste Kraut feuern und hat dennoch gute Chancen, statt fünf Kilo Pflanzen, einen ordentlichen Räuber herauszuzaubern.

Es ist aber auch der Einsatz von Flipping-Hooks möglich. Dies sind im Grunde Worm-Hooks mit einem besonderen Köderhalter. Mit einer Kombination aus Texas-Weight, Flipping-Hook und Gummikrebs, lassen sich dicke Barsche mit der Flippen-Technik direkt aus dem dichtesten Cover ziehen. Soll das T-Rig an relativ hängerfreien Stellen zum Einsatz kommen, dann ist natürlich auch der Einsatz eines normalen Worm-Hakens möglich, um die Hakrate eventuell leicht zu verbessern.

Neben Offset-Haken kommen an weniger hängerträchtigen Spots auch Worm-Hooks mit oder ohne Krautschutz zum Einsatz

Der Texas-Stopper

Das Texas-Rig kann frei gleitend auf dem Vorfach (oder der Hauptschnur) gefischt  oder mit einem Texas-Stopper direkt vor dem Hakenöhr fixiert werden. In eher freien Gewässerabschnitten, wird das Rig meist frei gleitend zum Einsatz kommen, da so die verlängerte Absinkphase des Köders im Vergleich zum Gewicht voll ausgenutzt werden kann. Nach dem Anheben, saust das Gewicht direkt wieder Richtung Grund, der leichtere Köder sinkt dank seines Wasserwiderstandes langsamer hinterher, da er die Schnur frei und höchtens durch Reibung gebremst, durch das Durchlaufgewicht zieht. Gewicht und Köder trennen sich also kurzzeitig voneinander und die Fische können den Köder besser einsaugen. Bei hoher Hängergefahr ist dies eher nicht erwünscht, da sich der unkontrolliert sinkende Köder natürlich leichter im Cover verfangen kann. Hier werden dann Gewicht und Köder fixiert, indem ein starker Silikonstopper auf dem Vorfach an das Bullet-Weight gezogen wird. In dieser Konfiguration wird das TExas-Rig auch als Florida-Rig bezeichnet.

Prinzipiell kann durch den Einsatz eines solchen Stoppers zwischen Weight und Haken aus dem Texas-Rig auch ein improvisiertes Carolina-Rig gemacht werden. 

Mithilfe eine Texas-Stoppers kann das Bullet-Weight in seiner Position gehalten werden. Wichtig, wenn im Cover gefischt wird.

Das Vorfach

Hier kommt im Grunde nur ein Material in Frage: Fluorocarbon. Durch die hohe Abriebfestigkeit, widersteht es lange dem Abrieb, der durch das gleitende Bullet entsteht. Auch Muscheln und andere scharfe Kanten unter Wasser stellen bei der bodennahen Führung des T-Rigs kein Problem dar. Weiterhin ist Fluorocarbon nahezu unsichtbar und wird daher von den Fischen kaum wahrgenommen. Dies erhöht bei langsamer Köderführung die Anbissrate erheblich. Die perfekten Schnurdurchmesser beginnen bei ca. 0,25 mm. Dünner sollte möglichst nicht gefischt werden, da das frei laufende Gewicht doch eine nicht zu unterschätzenden Belastung für das Vorfach darstellt. Nach oben ist im Grunde keine Grenze gesetzt. So lassen sich im Extremfall sogar hechtsichere T-Rigs mit 1 mm Vorfachstärke bauen und fischen. Bleibt es beim normalen Einsatz auf Barsch und Zander, so wird die Obergrenze eher bei etwas 0,40 mm liegen. Damit kommt man auch im dichtesten Cover zurecht. 

T-Rig-Tuning

Im ursprünglichen Texas-Rig hatte Nick Creme einen kleinen Propeller verbaut, der zusätzlich Lockreize auf die Schwarzbarsche ausübte. Inzwischen ist eine große Auswahl unterschiedlicher Spinnerblättchen und Propeller erhältlich, mit deren Hilfe jedes Texas-Rig nochmals gepimpt werden kann. Hier ist also Kreativität gefragt und das letzte aus eine tollen Montage herauszukitzeln.

Optimale Köder für das Texas-Rig - eine Frage des Geschmacks

Im Prinzip gibt es bei der Köderwahl keine Einschränkungen und alles vom klassischen Gummifisch bis zum Frosch ist erlaubt. Es gibt aber einige Köder, die sich besonders gut für den Einsatz am Texas-Rig eignen.

Hier sind vor allem Krebsimitate, Creature-Baits und Würmer zu nennen. Krebse und Insekten(larven) bewegen sich unter Wasser meist eher gemächlich und in kleinen Sprüngen fort. Diese langsame Art der Fortbewegung lässt sich mit einem T-Rig bestens nachahmen und täuscht dem hungirgen Raubfisch überzeugend eine leichte Beute vor. Ist der künstliche Verführer dann auch noch ordentlich gesalzen und aromatisiert, dann gibt es kein Halten mehr. In den meisten Fällen wird der Köder geschnappt und lange genug im Maul behalten, um erfolgreich den Anschlag zu setzen. 

Hier einige der Köder, die ich erfolgreich am T-Rig einsetze:

Wie wird das ganze nun erfolgreich geführt?

Aus der Beschreibung der Köderwahl ergibt sich im Grunde auch schon eine passende Führung. Wie bereits erwähnt, bewegen sich Gewicht und Köder bei normalem Einsatz unabhängig voneinander. Beim Wurf sind sie zunächst dicht aneinander gepresst und bilden so eine windschnittige Einheit, die sich sehr weit werfen lässt. Nach dem Auftreffen auf die Wasseroberflläche trennen sie sich. Das Gewicht sinkt voran und der Köder schwebt hinterher. Dies funktioniert allerdings nur bei relativ lockerer Schnur. Ist die Schnur beim Absinken straff gespannt, so bleibt der Abstand relativ gering.

Man kann also durch die Führungstechnik den Köder sehr stark unterschiedlich animieren. Eine Möglichkeit ist das langsame Schleifen über Grund. Hierbei bleiben Gewicht, Perle und Köder vereint und es entstehen keine Geräusche sondern nur kleine Wölkchen über dem aufgewirbelten Boden. Durch Jiggen mit der Rute und anschließender Absinkphase an straffer Schnur sinkt die Einheit recht kompakt zum Gewässergrund und das ganze erzielt ähliche Effekte wie ein am Jigkopf montierter Köder. Schlägt man dagegen eher kurz und aggressiv mit der Rute und hält dabei die Schnur locker, so trennen sich Köder und Bullet und das volle Spiel des Rigs entfaltet sich, indem der Köder dem Weight unbeschwert hinterhersegelt.  Dies erreicht man am besten durch eine lockere Führung aus dem Handgelenkt.

Wichtig ist es, immer mal wieder Pausen bei der Führung einzulegen. Dabei bäumt sich der Köder auf und verharrt einen kurzen Moment. Häufig nutzen die Räuber diesen Moment, um die teils aromatisierte Beute regelrecht vom Boden aufzusammeln.

Anschlagen oder warten?

Verfolgt man Videos über das Fischen auf Schwarzbarsch, so stellt man immer wieder fest, dass die Angler den Anschlag stark verzögern. Dies hat natürlich zum einen mit der Eingeschaft des Bass zu tun, den Köder recht lange im Maul zu halten und darauf rumzukauen. Zum anderen aber auch damit, dass die meisten Köder, die bei dieser Methode zum Einsatz kommen stark aromatisiert und gesalzen sind. Beim Fischen mit handelsüblichen Jigheads wäre dies jedoch trotzdem undenkbar. Das Gewicht des Kopfe würde den Raufisch sofort dazu veranlassen, den Köder wieder auszuspucken. Da bei T-Rig der Köder deutlich mehr Spielraum hat, kann man den Fisch beim Biss dagegen regelrecht Schnur "abziehen" lassen. Man kann sich also beim Biss etwas Zeit lassen und einen leicht verzögerten Anschlag setzen. Dies setzt allerdings voaus, dass man entweder dem Fisch mit der Rute entgegen kommt oder eine Hauptschnur mit etwas mehr Dehnung fischt. Dazu aber später mehr.

Die Schnurfrage

Bei der Schnur setzten die Amis ganz klar auf Fluorocarbon. Dies hat einen guten Grund. Erstens sinkt FC auf Grund der wasserähnlichen Dichte ab und erlaubt so einen direkteren Kontakt zum Köder als Geflecht, zum anderen hat Fluorocarbon aber im Vergleich zu geflochtenen Schnüren mehr Dehnung. Dadurch merkt der Fisch weniger (bzw einen natürlicheren) Widerstand und zieht unverdrossen ein Stück mit dem Köder ab, bevor er ihn wieder loslässt. Keine Sorge: Die Feinlastdehnung von Fluorocarbon ist nicht viel höher als die von Geflecht. So bekommt man die Bisse genauso gut mit und kann gezielt und im richtigen Moment  mit einem verzögerten Anschlag reagieren. Die FC-Hauptschnur wird je nach Zielfisch und Einsatzgebiet zwischen 0,235 und 0,40 Millimeter Stärke gewählt. Geht auch Geflecht? Logo. Wer sich auf die Nutzung von Gelfechtschnüren eingeschossen hat, braucht sich nicht umzugewöhnen. Wie beschrieben, hat Fluorocarbon schon einige Vorteile, es funktioniert aber auch mit Geflecht. 

Das richtig Gerät für Rigs

Ruten zum Fischen mit Rigs sollten selbstverständlich sensibel sein. Eine permanente Rückmeldung über Bodenbeschaffenheit und Geschehen am Köder ist unabdingbar. Gleichzeitig sollten es aber keine steifen Prügel sein. Eine leicht nachgiebige Spitze in Verbindung mit einem ordentlichen Rückgrat (x-fast Aktion oder fast-Aktion) ist hierfür bestens geeignet. So wir der Biss auch über die Spitze wunderbar angezeigt, die dem Fisch gleichzeitig nicht zu viel Widerstand entgegen setzt. Die Rückstellgeschwindigkeit der Rute sollte möglichst hoch sein, um die Sensibilität zu erhöhen. Viele kleine Ringe tragen ebenfalls zur Verbesserung der Rückmeldung bei, da "Leerschnur" und "Slack" zwischen den Ringen verringert werden. Kurze Ruten zwischen 180 und 220 Zentimetern sind hier genau richtig. Sie liegen leicht und balanciert in der Hand und eignen sich für präzise Würfe. Baitcasterruten sind hier vorzuziehen, da erstens die Wurpräzision höher ist und zweitens keine Schnurumlenkung an einem Schnurlaufröllchen erfolgt. Dies verbessert den Kontakt zum Köder noch weiter. Natürlich lassen sich Texas-Rigs aber auch an Spinnruten führen. Da häufig im Cover geangelt wird, dürfen die Ruten durchaus ein knackiges Rückgrat haben.

Florida-Rig

Wie bereits oben beschrieben, ist das Florida-Rig eine Modifikation des Texas-Rigs, die sehr einfach von statten geht. Der Texas-Stopper wird einfach komplett an das Gewicht geschoben und dieses damit vor der Hakenöse fixiert, sodass sich Gewicht und Köder bei der Führung nicht mehr voneinander trennen. So kann man auch in sehr dichtem Cover weitestgehend hängerfrei fischen. Meist wird bei diesem Rig auf die Perle verzichtet oder nur eine kleine Gummiperle als Knotenschutz aufgefädelt.

Kurz zusammengefasst hier noch einige Fakten zum T-Rig

  • Optimal für den Einsatz im Cover und Kraut
  • Sehr flexibel einsetzbar
  • Gewicht und Köder sinken je nach Montage und Führung getrennt
  • Optimal für Krebse und Creatures
  • Hauptzielfische Barsch und Zander
  • simpel aufgebaut
  • leicht zu Binden
  • weit zu Werfen

 

Das Texas-Rig ist sehr variabel in Aufbau und Komponenten. So lässt es sich optimal auf unterschiedliche Bedingungen anpassen.

Ich denke, mit diesen Tipps und Empfehlungen solltet ihr keine Probleme mehr damit haben, dass T-Rig zu binden und erfolgreich einzusetzen. Und glaubt mir, schon bald werdet ihr die ersten Fische mit dieser tollen Methode auf die Schuppen legen. 

Tight Lines und viele Grüße,

Florian

 

 

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