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Fliegenrollen fürs Fliegenfischen

Das Fliegenfischen erfordert spezielle Fliegenrollen, welche relativ einfach aufgebaut sind, aber von guter Qualität sein sollten. Bewährte Modelle aus besten Materialien und mit erprobter Funktion findet Ihr zu Superpreise in unserem Sortiment. Wenn Ihr Euch noch unsicher seid, welches die richtige Fliegenrolle für Euch sein könnte oder Ihr näher in die Thematik einsteigen möchtet, dann findet Ihr weiter unten einen ausführlichen Ratgeber, in dem Ihr alle wichtigen Informationen zu Fliegenrollen finden könnt.

Es werden alle 3 Ergebnisse angezeigt.

  • Scierra Traxion 1 Fliegenrolle
    Scierra Traxion 1 Fliegenrolle 109,95139,95 inkl. MwSt

    Die Scierra Traxion 1 Fliegenrolle ist eine maschinengefräste Fliegenrolle der Oberklasse. Sehr leicht und mit einem wasserdichten Bremssystem ausgestattet, ist sie der ideale Partner für Eure modernen Fliegenruten.

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  • Scierra EDP Fliegenrolle
    Scierra EDP Fliegenrolle 49,90 inkl. MwSt

    Die Scierra EDP ist eine erstklassige Einsteiger Rolle welche maschinell gefräst wurde und sehr leicht ist. Ihr schlichtes aussehen passt zu jeder Fliegenrute.

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  • Scierra Traxion 2 Fliegenrolle
    Scierra Traxion 2 Fliegenrolle 169,95 inkl. MwSt

    Die Scierra Traxion 2 Fliegenrolle ist eine Heavy-Duty-Fliegenrolle für den härtesten Einsatz. Ob tropisches Salzwasser oder aggressive Boddenhechte. Mit ihrem gekapselten Bremssystem und dem überdimensionierten Einstellrad nimmt sie es mit den kampfstärksten Gegnern auf. Größe #8/10

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Ratgeber – Fliegenrollen:

Allgemeine Informationen zu Fliegenrollen:

Fliegenrollen sind Rollen, die speziell fürs Fliegenfischen entwickelt worden sind. Sie sind recht einfach aufgebaut und erfüllen andere Ansprüche als andere Angelrollen, die in einigen Belangen deutlich geringer, in anderen aber höher sind, als bei Stationärrollen oder Baitcastern.

Die klassische Fliegenrolle hat eine Achse, auf der eine Spule mit relativ kleinem Spulenkern quer zur Rutenachse dreht. Durch diese Konstruktion passt eine gesamte, recht dicke Fliegenschnur samt Backing auf der Spule. Da bei dieser Form die Schnur sehr zum kringeln neigt, haben sich im weiteren Verlauf Fliegenrollen mit großem Spulenkern, sogenannte „Large Arbor“ Rollen durchgesetzt. Diese haben eine höhere Schnureinholgeschwindigekeit und die Schnur kringeln weniger beim Abziehen von der Rolle, da sie in größeren Klängen aufgespult ist.

Bei der leichten Fischerei auf Forellen, Äschen und ähnliche Arten ist die Fliegenrolle oft nur eine Art Schnurspeicher. Der Drill wird überwiegend über die Schnurhand durchgeführt und Fliegenrolle kommt kaum oder gar nicht zum Einsatz. Fliegenrollen, welche diese Art der Fischerei abdecken, müssen keine Bremse haben. Eine einfach Hemmung, die das „Überlaufen“ der Schnur beim Abziehen von der Rolle verhindert, reicht völlig aus. Hängt dann doch mal ein unerwartet großer Fisch an der Schnur, dann kann bei der Fliegenrolle konstrktionsbedingt leicht mit dem Handballen „nachgebremst“ werden. Geht es gezielt auf größerer, kampfstarke Fisch, wie Lachs, Großhecht oder gar Salzwasserräuber, wie Tunfisch oder GT, dann muss die Rolle mit einer leistungsstarken Bremse ausgestattet sein.

Rollenmaterial, Konstruktion und Bremssystem können stark variieren und haben jeweils Vor- und Nachteile.

Die Rollenmaterialien:

Die meisten Fliegenrollen sind inzwischen aus Aluminium. Hierbei gibt es zum einen die günstige Variante aus „Die-Cast“-Aluminium, also gegossenem Aluminium und zum anderen die aus einem vollen Block gefräste Fliegenrolle aus Aluminium-Vollmaterial. Die Die-Cast-Rollen sind sehr günstig herzustellen und dank moderner Gusstechnik in vielen Formen und guter Qualität herzustellen. Allerdings sind sie im Vergleich zu den teureren Modellen meist etwas schwerer, anfälliger gegen das Herunterfallen (Gussteile brechen leichter) und nicht ganz so präzise verarbeitet. Dennoch bieten die meisten Modelle genug Qualität für den alltäglichen Einsatz.

Sollen die Rollen auch im Salzwasser eingesetzt werden, oder legt man Wert auf eine präzisere Verarbeitung, dann sollte die Wahl auf eine CNC-gefrästest Modell fallen. Dieses Material ist höher verdichtet und widersteht Belastungen und Korrosion deutlich besser als Gussmaterial. Durch die maschinelle Fräsung sind engste Toleranzen möglich und die Rollen verfügen über minimale Spaltmaßen und überzeugen durch tadellosen Rundlauf.

Neben Aluminiumrollen sind auch Modelle aus Kunststoff auf dem Markt. Auch diese Modelle haben bei entsprechender Verarbeitung durchaus ihre Berechtigung. Sie sind sehr leicht und vollständig resistent gegen Korrosion, weshalb sie vor allem für Anfänger im Küstenfischen interessant sind.

Das Bremssystem:

Moderne Fliegenrollen verfügen inzwischen fast ausnahmslos über gedichtete Bremssysteme auf Mehrscheiben- oder Kegelbasis. Daneben sind bei einigen Herstellern auch noch traditionelle Korkbremssysteme im Einsatz, welche zu durchaus beachtlichen Leistungen fähig sind. Allerdings sind sie zum Teil wartungsintensiv, weshalb die Wahl auf eine gekapseltes Bremssystem mit Scheiben aus Kohlefasergewebe fallen sollte. Diese Bremsen sind nahezu Wartungsfrei und garantieren eine sanfte, gleichbleibende und sehr hohe Bremsleistung.

Die Schnurfassung:

Fliegenrollen sind den Schnurklassen angepasst und überspringen meist zwei bis drei Klassen. So teilt man sie beispielsweise in die Klassen #0-2, #2-4, #4-6 usw. oder auch #0-3, #3-6, #7-9 usw. ein. Je höher die Schnurklasse, umso größer die Rolle und desto stärker die Bremsleistung. Die Schnurfassungen sind so berechnet, dass neben einer Schnur der höchsten angegebenen Klasse auch noch eine angemessene Menge an Backing auf die Spule passt.

 

 

 

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