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Topwater Köder

Eine der spannendsten Methoden beim Spinfischen ist unbestritten, das Angeln an der Oberfläche.
Mit sogenannten Topwaterbaits die, wie der Name schon verrät an der Oberfläche angeboten werden, sollen Hecht, Barsch und Rapfen aus den Seerosen gelockt werden.
Eine Auswahl an unterschiedlichen Topwater Ködern findet ihr bei uns im Shop.
Die Breite an Oberflächenköder ist riesig, deshalb sagen wir euch im unten stehenden Ratgeber welche Unterschiede die einzelnen Köder in ihren Eigenschaften vorweisen.

Einzelnes Ergebnis wird angezeigt.

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    Savage Gear 3D Spin Kick Frog 9,9510,95 inkl. MwSt

    Lebensechter Gummifrosch zum angeln an der Oberfläche.
    Ein Köder pro Packung.

    • zwei Größen zur Auswahl
    • zusätzliche Spinnerblättchen für mehr Aktion
    • lebensechtes Froschimitat
    • zusammenklappbarer Hohlkörper mit Wide Gape Haken
    Ausführung wählen

Ratgeber: Oberflächenköder, wann und wie?

Wer kennt es nicht, ihr seid am See oder Fluss, peitscht eure Gummis Wurf für Wurf durch´s Wasser. Rund um euch herum klatscht es und ihr seht wie die Brutfische auseinander spritzen.
Natürlich fliegt euer Gummi jetzt genau in diese Richtung, in der Hoffnung der Räuber wird ihn angreifen.

Bessere Chancen werdet ihr mit Oberflächenköder haben. Denn diese könnt ihr genau dort anbieten wo die Räuber aktiv sind, Oben!

Heutzutage gibt es etliche Topwaterbaits in unterschiedlichsten Formen wie z.b.

  • Ratten/Mäuse
  • Enten
  • Insekten
  • Frösche

Hier ist also eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei.
Allerdings unterscheiden sie sich nicht nur optisch, sondern vor allem auch im Lauf. Weshalb es auch Sinn macht Topwaterbaits mit unterschiedlichen Laufeigenschaften in der Box zu haben.

Grundsetzlich unterscheidet man zwischen den folgenden Eigenschaften:

  • Stick-Baits:

Köder die im „Walk the Dog“ style laufen werden auch Stickbaits genannt. Sie werden durch kurze Schläge zum leben erweckt. Durch diese Schläge ziehen sie eine Zick/Zack Bahn und Flanken dabei, bei einigen Modellen werden zusätzlich Blasen erzeugt.
Durch ihren Stromlinienförmigen Körper und einem Gewicht im hinteren Teil des Köders lassen sich sehr gute Wurfweiten erreichen, wodurch man mit einem Wurf sehr viel Wasserfläche abfischen kann.
Bei der Führung bedarf es etwas Übung um die Schläge im richtigen Rhythmus zu setzten, aber nach kurzer Zeit hat man meist den „Dreh“ raus.

  • Popper:

Diese Köder brechen nicht aus,ihre Laufbahn ist Kerzen grade, denn sie locken die Räuber durch das Spritzen und das gut hörbare „Plopp“, das sie bei jedem kurzen Ruck erzeugen.
Einige Popper besitzen am Kopf kleine schlitze, wodurch zusätzlich eine Blasenspur erzeugt wird.
Popper können zügig durch schnelle Schläge eingeholt werden, oder aber auch mit Pausen. Hier kommt es auch immer darauf an, wie aggressiv Hecht, Barsch und Co sind.

  • Splash-Baits:

Splash-Baits sind eine Mischung aus Popper und Stickbaits. Sie besitzen sowohl ein Walk the Dog Laufverhalten, als auch das Ploppen eines Poppers als Eigenschaften.
Auch hier werden diese Eigenschaften des Köders durch Schläge mit der Rute erzeugt, wobei man bei der Stärke der Schläge etwas variieren kann. Fällt der Ruck etwas leichter aus, erzeugt man meist nur das Walk the Dog verhalten. Werden die Schläge etwas härter wird auch das Ploppen erzeugt.

  • Crawler:

Sie imitieren eine auf dem Wasser gelandete Wespe, Fliege oder auch einen Käfer. Das Laufverhalten ist vergleichbar mit einem Menschlichen Schwimmer der Krault.
Die beim auswerfen eingeklappten „Flügel“ werden beim einholen durch den Druck des Wasser ausgeklappt und erzeugen dadurch ein witzig anzuhörendes Platschen.
Meist werden diese Crawler kontinuierlich durchgeleiert. Allerdings macht es an manchen Tagen Sinn kurze Pausen einzulegen.
Nicht nur Hechte, Barsche oder Rapfen finden diese Köder anziehend, auch Aland, Brassen und andere Friedfische lassen sich damit fangen.

  • Frösche:

Eigentlich besitzen Frösche kein wirkliches Laufverhalten. Sie werden zwar ebenfalls durch leichte Schläge in Bewegung gesetzt, allerdings laufen sie nicht im Zick/Zack noch Ploppen sie. Diese Köder schieben bei jedem Ruck eine Druckwelle vor sich her, wodurch die Raubfische auf den Frosch aufmerksam gemacht werden.
Einige Modelle besitzen anstatt der Beine, zwei Twister oder Fransen, andere wiederum Spinnerblätter. Diese sollen einen weiteren Reizfaktor erzeugen.
Die Führung gestaltet sich daher eher einfach: durch 3-4 aufeinanderfolgende Schläge holt man den Köder ein. Dann folgt eine Pause, ehe man wieder mit den Schlägen beginnt.
Der ideale Einsatzort für Frösche sind ganz klar Seerosenfelder. Durch nach oben liegenden Haken, welche erst im falle eines Bisses freigesetzt werden, kann man sie wunderbar über die Blätter der Seerosen führen und gelegentlich auf diese stehen lassen.

  • Wake-Baits:

Diese Köder sind eigentlich identisch mit den Crank-Baits, mit dem unterschied das sie nicht unter der Oberfläche laufen sondern auf der Oberfläche.
Auch optisch sind sie dem Crank-Bait gleich, somit besteht oft Verwechslungsgefahr.
Wake-Baits werden kontinuierlich eingekurbelt, es können aber auch kurze Pausen eingelegt werden.

Anwendung finden diese Oberflächenköder bei jeden Raubfisch. Sei es auf Forelle, Döbel, Aland, Barsch, Hecht, Rapfen, manchmal schlürfen sich sogar Welse Topwater-Baits von der Oberfläche.

  • Combo:

Als Tackle empfiehlt sich eine kurze Rute zwischen 1,90m und 2,10m, da wir die Rute meist nach unten halten während wir die Schläge ausführen.
Eure Rute sollte eher Straff sein und eine Spitzenaktion vorweisen, da bei einer weichen Rute die Schläge auf große Entfernung sonst kaum noch bei eurem Topwaterbait ankommt und ihr dadurch mehr Kraft aufwenden müsstet.
Des weiteren bekommt ihr mit einer harten Rute den Anhieb auch sehr weit draußen noch gut durch.

Bei der Rolle würde ich maximal eine 2500er Größe verwenden. Aus dem einfachen Grund, dass wir ja relativ ermüdungsfrei Fischen wollen und daher eine große und schwere Rolle dem entgegenwirken würde.

Definitiv sollte jeder Oberflächenköder in seiner Box zu liegen haben.

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