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Das Vertikale Angeln hat sich mit der Entwicklung der Echolottechnik ernorm ausgeweitet. Dies ist kein Wunder, ist doch diese Methode zu einigen Zeiten an Fängigkeit und Spannung nicht zu übertreffen. Welche Eigenschaften für die Wahl eurer Vertikalrute wichtig sind und was es sonst noch zu beachten gilt, darüber informiert euch der anschließende Abschnitt.

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Das Vertikale Angeln hat sich mit der Entwicklung der Echolottechnik ernorm ausgeweitet. Dies ist kein Wunder, ist doch diese Methode zu einigen Zeiten an Fängigkeit und Spannung nicht zu übertreffen. Welche Eigenschaften für die Wahl eurer Vertikalrute wichtig sind und was es sonst noch zu beachten gilt, darüber informiert euch der anschließende Abschnitt.

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  • Rutenlänge (cm): 191
  • Rutenrating: XH
  • Rutenteilung: 1+1 (griffgeteilt)
  • Typ Rute: Baitcaster
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FAQ - Vertikalruten

Welches ist die richtige Länge für eine Vertikalrute?

zwischen 180 und 200 cm. Darüber werden die Ruten unhandlich, kopflastig und es wird immer schwieriger, den Köder im Echolotkegel zu halten.

Welches Wurfgewicht soll ich für meine Vertikalrute wählen?

Das kommt auf die notwendigen Kopfgewichte an. Wer meist im Stillwasser unterwegs ist, dem reichen Ruten bis 20 oder 25 Gramm Wurfgewicht. Wer pelagisch Fischen oder in großen Flüssen mit starker Strömung angeln will, der ist mit Wurfgewichten bis 60 Gramm besser bedient. Dabei bleibt aber zu bedenken, dass das Gewicht nicht geworfen wird und auch eine 20g-Rute mit 35g Köpfen vertikal gefischt werden kann.

Welche Aktion sollte eine Vertikalrute aufweisen?

Die Spitze sollte nicht zu hart sein, da es dann zu Fehlbissen kommt. In jedem Fall muss genug Rückgrat vorhanden sein, um den Haken brachial zu setzen. Im Drill darf sich die Rute dann gern schön biegen. Ruten mit regular-fast oder fast-Aktion sind meist gut geeignet.

Was ist eine andere wichtige Eigenschaft einer Vertikalrute?

Sie sollte leicht und gut balanciert sein. Die Rute muss den ganzen Tag statisch gehalten werden, da wirken sich selbst minimale Kopflastigkeiten negativ aus.

Ist eine Baitcaster oder eine Spinnrute besser?

Ganz klar die Baitcaster. Durch das Rollensystem ist die Tiefenanpassung deutlich leichter. Die Ringe sind kleine und die Haltung beim Fischen ist deutlich angenehmer. Man sollte darauf achten, dass möglichst viele und kleine Ringe verbaut sind.

Kaufberatung zu Vertikalruten

Bei der Technik des Vertikalfischens wird, wie der Name vermuten lässt, mit vertikal nach unten zeigender Schnur gefischt. Geht es dabei gezielt auf im Freiwasser stehende Fische, so nennt sich diese Spezielform "pelagisches Angeln". Sind in Grundnähe stehende Fische das Ziel so handelt es sich um das klassische Vertikalangeln

Als Köder eignen sich prinzipiell alle Gummiköder, wobei bevorzugt Pintails und V-Tails zum EInsatz kommen.

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Jiggen oder Faulenzen mit Gummifischen liegt darain, dass der Köder nicht in Sprüngen über den Grund bewegt, sondern schwerelos schwebend, im direkten Kontakt, vertikal unter der Rutenspitze präsentiert wird. So wird dem Köder mit minimalen Zupfern über die Rutenspitze Leben eingehaucht. Zwischendurch wird er immer wieder für lange Zeit bewegungslos gehalten. Die Bisse erfolgen also meist auf Zug direkt in die Rute. 

Diese besondere Angeltechnik gibt also die Anforderungen an eine gute Vertikalrute vor. Dabei kommt es natürlich sehr auf die hauptsächlich beangelte Fischart und die verwendeten Ködergewichte an. Dennoch sollen zunächst einige generelle Eigenschaften von Vertikalruten beleuchtet werden.

Vertikalruten sollten in jedem Fall kurz sein. Die optimale Länge liegt bei 190 Zentimeter. Dies hat den Grund, dass wir unseren Köder möglichst gut im Echolotkegel anbieten wollen. Dies macht sich mit einer längeren Rute eher schlecht, da sich der Angler ansonsten zu weit vom Echolot oder der Bordwand entfernt positionieren müsste. Zum anderen müssen die teils recht schweren Köpfe ständig gehalten werden. Ist dann die Rute bereits kopflastig, so wird dies nicht leichter. Auch "zieht" der Köder mehr, wenn der Rutenblank nach vorn mehr Hebel bietet. Mit einer kurzen Rute lässt sich also der Köder wesentlich einfacher und präziser anbieten und man kann auch schneller auf Anbisse oder Bewegungen des Fisches reagieren. Eine Rute zwischen 170 und 200 Zentimetern ist also zunächst einmal von der Länge für das Vertikalfischen passend.

Doch eine Rute für diesen Einsatz sollte noch weitere Eigenschaften haben. Sie sollte möglichst leicht sein. Auch diese Anforderung ergibt sich aus der Angeltechnik. Eine Rute, die samt Ködergewicht statisch gehalten werden muss, darf einfach nicht zu schwer sein. Sonst wird auch bei kräftigen Anglern recht schnell der Arm lahm. Das Gewicht der Rute sollte auch gut verteilt sein. Eine schön balancierte oder sogar leicht hecklastige Rute ist perfekt. 

Vertikalruten sollten keine zu harte Spitze haben. Der Biss erfolgt, wie bereits beschrieben, direkt unter der Rutenspitzen und dies oft auf kürzeste Distanz. Ist die Rutenspitze zu hart, dann bekommt der Räuber den Köder oft nicht richtig ins Maul und wird nicht gut gehakt. Eine etwas weichere Spitze erleichtert das komplette Einsaugen und verbessert die Bissausbeute.

Beim Anschlag ist dann ein brachiales Rückgrat gefragt. Der Köder muss in zwei Richtungen bewegt werden, um den Haken zu setzten, da die Schnur ja quasi rechtwinklig zum Räubermaul steht. Ist die Rute zu weich, dann verpufft auch der kraftvollste Anhieb zwischen den Kiefern von Hecht und Zander.

Eine weitere Entscheidung steht an, wenn es darum geht, ob eine Baitcasterrute oder eine Spinnrute besser geeignet ist. Auch hier hilft ein Blick auf die Angeltechnik. Da beim Vertikalangeln häufig  die Angeltiefe angepasst werden muss, geht der Trend eindeutig zur Baitcaster. Hier muss lediglich ein Knöpfchen gedrückt werden, um die Schnur freizugeben, während bei der Stationärrolle ständiges Umklappen des Schnurfangbügels ansteht. Die exakte Schnurfreigabe erfolgt bei der Baitcaster dann über den Daumen. Beim ersten Dreh an der Kurbel, ist die Spule sofort wieder gesperrt und die Rolle bereit für den Anhieb. Inzwischen gibt es sogar Baitcasterrollen, die eigens für das Vertikalfischen entwickelt worden sind. 

Einige Spezialisten schwören dennoch auf die Spinnrute, da sie ihnen besser in der Hand liegt. Objektive Vorteile bietet aber ganz klar die Baitcasterrute. 

Das eine richtige Wurfgewicht für eine Vertikalrute gibt es nicht. Eine Vertikalrute für Barsch und Zander in stehenden oder strömungsarmen Gewässern kann sehr leicht ausfallen. Soll dagegen pelagisch auf große Hechte und Zander mit riesigen Gummiködern geangelt werden, muss die Rute deutlich kräftiger ausfallen, ist dann aber auch deutlich schwerer und für die leichte Fischerei einfach eine Nummer drüber.

Es macht also Sinn, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wo und auf welche Weise man die Rute einsetzen möchte. Leichte Vertikalruten sind meist mit Wurfgewichten bis 30 oder 40 Gramm angegeben. Ruten für das pelagische Angeln auf Hecht und Großzander dürfen schon mal 80 Gramm Wurfgewicht aufweisen.

Hierbei geht es mehr um die gesamt Power der Rute, als um das wirkliche Wurfgewicht, da ja beim Vertikalangeln nicht geworfen wird. 

Ebenfalls sehr wichtig, ist ein sicherer und komfortabler Griff. Vertikalangeln wird häufig in der kalten Jahreszeit praktiziert. Sind dann die Finger kalt und klamm, ist ein zuverlässiger Griff wichtig. Die Rute kommen teils wie aus dem Nichts und mit brachialer Gewalt. Liegt die Rute dann nicht fest in der Hand, kann schon einmal die komplette Vertikalkombo über Bord gehen - ein teures Vergnügen. 

Bei den Ringen gelten gleiche Richtlinien, wie bei anderen Ruten. Es kommen ausschließlich dünne geflochtene Schnüre zum Einsatz. Die Ringe sollten also möglich glatte Einlagen haben und von bester Qualität sein, um die empfindlichen Schnüre zu schonen. 

Wenn du diese Punkte beim Kauf deiner Vertikalrute beachtest, steht ungetrübtem Angelvergnügen auf vertikal befischte Räuber nichts mehr im Wege.

Zusammenfassung der Eigenschaften für Vertikalruten:

  • Länge zwischen 170 und 200 cm (optimal sind 190 cm)
  • möglichst leicht
  • möglichst gut ausbalanciert
  • nicht zu harte Spitze
  • sehr starkes Rückgrat
  • im Optimalfall eine Baitcaster-Rute
  • qualitätiv hochwertige Ringe
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