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YPC 2018 - Das Achtelfinale zwischen Daniel Andriani und Christopher Mietzner

DER YOUTUBE PREDATOR CUP – ACHTELFINALE

Der YouTube Predator Cup starten in diesem Jahr zum ersten Mal. Wir haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um für euch ein unvergessliches Erlebnis zu erschaffen. Eigens dafür haben wir wieder einmal wunderbare Menschen mit an Bord und einzigartige Spots auf der Liste. 17 Angler. 16 Battle. 3 Wertungsfische. Ein Sieger!

Was genau der YouTube Predator Cup ist, welches Konzept dahinter steckt und wer alles mit dabei ist, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Artikel zum Event „YouTube Predator Cup 2018“.

 

BOSSFIGHT: OSA GEGEN DANIEL ANDRIANI

Christopher Mietzner, betreiber einer der beliebtesten deutschsprachigen Angelkanäle: OderSpreeAngler. Chris (in Fachkreisen auch OSA genannt), kommt aus Frankfurt (Oder) und angelt am liebsten auf Hecht. Doch auch Rapfen haben es ihm angetan. Zu diesem Fisch nennt er uns nur allzu gerne seine PB aus dem Jahre 2016, die bei 85 Zentimeter liegt.

OSA_Info

Sein Gegner ist niemand geringeres, als the one and only Daniel Andriani von hechtundbarsch.de. Protagonist auf diesem Kanal und in Bezug auf die vorangegangene Umfrage, Favorit in diesem Duell (ich muss das so schreiben, ich werde von ihm dafür bezahlt). Daniel kommt ursprünglich aus Simbabwe und lebt in Berlin. Sein favorisierter Zielfisch ist der Barsch. Sein PB liegt bei 52 Zentimeter.

Daniel_Info

Moderiert wird dieses Duell einmal mehr von Babs Kijewski, die bei strahlendem Sonnenschein den Jungs mit wachem Auge über die Schulter schaut – und sich zwischendurch mit Daniel eine Erfrischung im See gönnt. Nachvollziehbar bei diesen Temperaturen.

 

KIRSCHEN PFLÜCKEN UND ESOX JAGEN

Gefischt wird vom Boot aus und OSA darf zuerst den Spot wählen. Beide sind zuversichtlich, hier einiges an den Haken zu bekommen. Sechs Stunden in der prallen Sonne. Wir sind gespannt, ob sich die Fische blicken lassen. Chris führt Babs und Daniel gezielt zu einem Spot, in dem er in der Vergangenheit bereits sehr gute Erfahrungen sammeln konnte. Er startet mit Wobbler auf Hecht, wohingegen Daniel auf das gute, alte Blech setzt und mit einem schlichten Blinker das Gewässer abfischt.

hechtEin maßiger Hecht, der leider keine Punkte auf das Konto von OSA einzahlt - Der Esox wurde seitlich gehakt.

Plötzlich zeigt sich ein Barsch-Schwarm vor dem Boot, der beiden Anglern einen gehörigen Adrenalinschub versetzt. Systematisch wird die potenzielle Stelle abgefischt, in der Hoffnung, dass die Fische bei dem Wetter beißfreudig sind. Das Gegenteil ist leider der Fall – nicht einen Kontakz am ersten Spot. Chris reagiert: Die zweite Stelle wird angefahren. Nun befinden sich beide in einem großen Flachwasser-Bereich. Die maximale Tiefe liegt hier bei etwa 1,5 bis 2 Meter. Das Besondere: In der Mitte befindet sich ein tieferes Loch von rund fünf bis sechs Meter Tiefe, mit einem Durchmesser von 10 bis 15 Meter. Um es mit Babs' Worten zu sagen: „Die fischen jetzt das Loch ab.“

 

DER GLAUBE AN DEN KÖDER

Auch der zweite Spot bringt nicht den gewünschten Fangerfolg mit sich. Mittlerweile werden wild die Köder gewechselt und neue Schlachtpläne geschmiedet. Da setzt OSA auch schon zum Anhieb an. Der erste Fisch am Haken, der auch sicher gelandet werden kann. Es ist nicht unbedingt ein Seemonster, aber zumindest der erste Hecht an diesem Tag. Leider liegt das Mindestmaß an diesem See bei 60 Zentimeter, womit der 45 Zentimeter Fisch von Chris keine Punkte auf sein konto einzahlt, aber zumindest als gefangener Fisch zählt.

Ein wenig unter Druck geraten, versucht Daniel seinen Rückstand aufzuholen, mit Erfolg. Allerdings hat er sich offenbar etwas zu sehr vom OSA beeinflussen lassen, denn auch dieser Fisch fällt in die Kategorie: Untermaßiger Hecht. Trotzdem steht es somit zuerst einmal unentschieden nach gefangenen Fischen.

k-der_collageDer Jerk Bait aus dem Hause OSA und "Champagner Steffi" aus unserem Drunk Bait Sortiment.

 

ALLER GUTEN DINGE SIND DREI

Und somit geht es an Spot Nummer Drei für Daniel und Chris. An diesem Spot hat Chris seinen Hecht PB mit 103 Zentimeter gefangen und erhofft sich nun natürlich ähnlichen Erfolg, um gegen Daniel in diesem Duell als Tagessieger hervor zu gehen. Daniel ist bislang nicht so recht überzeugt von den Spots und setzt alles auf die zweite Hälfte des Tages, wenn er selbst seine Plätze anfahren darf.

 

„Chris' Spots haben bis jetzt nur Schniepel-Hechte geliefert.“
- Daniel's Résumee nach der ersten Hälfte.

 

DIE ZWEITE HALBZEIT ENTSCHEIDET

Daniel führt uns zu seinen Hot Spots und bewegt sich damit raus aus dem Flachwasser. Er möchte es mit bis zu fünf Metern Tiefe versuchen und vermutet den Fisch dort zwischen dem Kraut. Doch auch hier zeigt sich nahezu gar nichts. Die Mittagssonne brennt gnadenlos und die Jungs scheinen allmählich die Hoffnung zu verlieren. Daniel wirkt sogar so verzweifelt, dass er anfängt seiner sogenannten Beißzeit-App zu vertrauen... wenn's weiter nichts ist.

Chris hat im Gegensatz zu Daniel allerdings schon zwei Fischkontakte verzeichnen können. Zwar konnte er keinen davon in einen Fang umwandeln, aber sein Kampfgeist ist zurückgekehrt. Der soll sich auszahlen. Schon zappelt der nächste Fisch am Haken. Ein weiterer Schniepel-Hecht. Würde man ihn mit dem Faktor „süß“ multiplizieren, hätte Chris hier wahrscheinlich ordentlich vorgelegt. So geht er lediglich als gefangener Fisch in den Counter ein.

 

NUR DER FISCH ZÄHLT

Endlich ist auch Daniels Rute mal wieder krumm – oder besser gesagt: „Die Spitze neigt sich ein wenig“. Denn auch dieser Hecht ist untermaßig, bring auf dem Counter aber zumindest den erneuten Ausgleich. Da hat sich die Beißzeit-App wohl ausgezahlt.

Der letzte Spotwechsel steht bevor und Daniel zieht es an die komplett andere Seite des Sees. Hier will er das Monster doch noch fangen und tatsächlich: Nach Ankunft, Biss. Die Situation ist an Dramatik kaum noch zu toppen, Daniel legt einen atemberaubenden Drill hin und... okay, dieser Hecht ist so klein, dass er wahrscheinlich sogar durch die Maschen des Keschers entschwunden wäre. Die versammelte Mannschaft konnte sich das Kichern nicht verkneifen, aber dennoch geht Daniel nach „gefangenen Fischen“ in Führung.

top_down_boot

In den letzten beiden Minuten macht es Chris noch einmal richtig spannend. Ein maßiger Hecht verspricht das Duell zu Chris' Gunsten noch zu kippen, als der Schock nicht tiefer hätte sitzen können: Dieser Hecht war leider seitlich gehakt und fällt somit aus der Wertung. Es hätte die Entscheidung sein können, aber das Glück war heute nicht auf Chris' Seite. Somit zieht Daniel nach gefangenen Fischen ins Viertelfinale ein.

 

Petri,

dein Hecht und Barsch Team.

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