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YPC 2018 - Das Achtelfinale zwischen Enrico Di Ventura und Johannes Höfner

DER YOUTUBE PREDATOR CUP – ACHTELFINALE

 

Der YouTube Predator Cup starten in diesem Jahr zum ersten Mal. Wir haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um für euch ein unvergessliches Erlebnis zu erschaffen. Eigens dafür haben wir wieder einmal wunderbare Menschen mit an Bord und einzigartige Spots auf der Liste. 17 Angler. 16 Battle. 3 Wertungsfische. Ein Sieger!

Was genau der YouTube Predator Cup ist, welches Konzept dahinter steckt und wer alles mit dabei ist, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Artikel zum Event „YouTube Predator Cup 2018“.

 

KAMPF DER TITANEN: JOHANNES HÖFNER VS. ENRICO DI VENTURA

Enrico Di Ventura, der Mindener mit italienischen Wurzeln kommt mit außerordentlicher Turniererfahrung und bereits einigen gewonnen Titeln daher. Er vertritt beim YouTube Predator Cup den Kanal Westin-Fishing und hat sich auf Hecht fokussiert. Der für ihn beste Fang war allerdings ein 52 Zentimeter Barsch.

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Johannes ist extra aus Österreich angereist und hat bislang noch nie in Holland gefischt. Mal schauen, ob das erste Mal ihm Glück bringt. Johannes tritt für den größten österreichischen Raubfischkanal JH Fishing an. Er kommt aus St. Pölten und sein begehrter Zielfisch ist der Barsch. Sein bester Fang war jedoch ein 73 Zentimeter Rapfen – auf den er mehr als stolz ist.

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In diesem Achtelfinal-Battle steht den beiden mit Babs Kijewski nicht nur eine reizende Moderatorin und Schiedsrichterin zur Seite (keine Sorge Toni, wir finden dich auch ganz reizend), sondern ebenfalls eine begnadete Anglerin, der ihr nur allzu gerne auf ihrem YouTube-Kanal BABS World of Fishing folgen dürft.

 

RESPEKT VOR FREMDEN GEWÄSSERN

Johannes fischt absolut blind in diesem Wasser, hat aber durchaus einen Plan. Aufmerksam saugt er jede Information auf, die Enrico über diese Gewässer preisgibt und orientiert sich schlauerweise an Enrico, der hier Heimvorteil genießt. Seine Strategie: Angeln auf Barsch und Zander.

Und während Enrico noch sein Rod Glove versenkt und Babs einfach mal "daran schuld ist", legt Johannes schon los. Enrico gibt zu, äußerst nervös zu sein. Eigentlich ist Competition gar nichts für ihn. Naja, dafür, dass er auf etwaigen Events ganz gut abräumt, macht der Mindener beim nervös sein eine ganz gute Figur.

 

EIN KOPF AN KOPF RENNEN

Da knallt es auch schon bei Enrico. Mit einem 73 Zentimeter Hecht geht auch Enricos Anspannung langsam flöten. Die ersten 73 Punkte sind also verdient. Und nachdem die Nervosität langsam abnimmt, nimmt seine Redseligkeit zu und Enrico verrät uns, dass er ein pro Stahlvorfach Fan ist. Selten fischt er mit Fluorocarbon, da sein Zielfisch der Hecht ist und seiner Meinung nach, ein Fisch in Jagdlaune nicht von einem solchen Stahlvorfach abgeschreckt wird.

Und zack... da geht auch der erste holländische Barsch bei Johannes an den Haken, den er souverän landen kann. Mit 29 Zentimeter und dem Faktor 2,4 mit dem der Fisch anschließend multipliziert wird, ist Johannes auf Aufholjagd und hängt Enrico mit 69,6 Punkten im Nacken.

 

HEIMVORTEIL?

Das lässt Enrico nicht lange auf sich sitzen und baut mit einem 61 Zentimeter Hecht seinen Vorsprung weiter aus. Kurz danach knallte es erneut. Wieder ein Hecht, wertungswürdig. Doch mit einer aggressiven Kopfbewegung befreite sich der Esox vom Haken und entschwand in den Tiefen.

Doch Johannes lässt sich nicht unterkriegen und ist optimistisch, hier noch aufholen zu können. Das wird allerdings nicht unbedingt leicht, denn bei Enrico zappelt's erneut am Haken. Ein 53 Zentimeter Hecht ging spitz auf den Köder los und konnte sauber gelandet werden. Es steht 187 zu 69,6.

softbaitDa liegen sie nun und warten auf ihren Einsatz.

Bei Johannes bleibt der Haken nicht unbedingt unberührt, allerdings handelt es sich dabei um eine ganze Menge Gras. Ihr mögt es kaum glauben, aber das ist nicht wertungswürdig. Ein maßiger Fisch muss her. Doch hier macht sich offenbar der Heimvorteil für Enrico bemerkbar. Schon wieder ein Hecht und dieses Mal misst der Esox 60 Zentimeter, wodurch er einen kleineren Fisch ablöst.

 

ENDSPURT: SPANNENDER WIRD'S HEUTE NICHT MEHR

Dann kommt der Einstieg auf Johannes' Köder. Die Rute steht krumm und der Drill verspricht einen Kapitalen. Nach einem harten Kampf und unzähliger Dramatik bricht Johannes in Jubelgeschrei aus: Der Esox ist sicher gelandet. Mit satten 107 Zentimeter ist Johannes wieder im Rennen um den Einzug ins Viertelfinale. Mit dieser dicken Mutti konnte Johannes sich nicht nur wieder zurück ins Rennen katapultieren, sondern knackt auch noch seinen PB auf Hecht – sichtlich gerührt. Glückwunsch nochmal an dieser Stelle. Dieser Hecht ist außerdem der bislang größte und punktbeste Fisch des Turniers.

johannes_hecht_107Der bislang beste Fisch des Turniers, geht auf das konto von Joshi - sein Hecht PB.

Nachdem Enrico die Verletzung von Johannes, die er sich beim landen des Hechts zugezogen hat, liebevoll versorgt hat, geht es weiter zum nächsten Spot. Stille macht sich unter den Anglern breit. Es herrscht volle Konzentration. Nur ein maßiger Fisch seitens Johannes kann die Partie wieder kippen. Die Anspannung ist groß, als plötzlich die Rute von Enrico wieder auf die Probe gestellt wird: Ein 62 Zentimeter Zander knallte auf den Köder und feuert Enricos Vorsprung an.

Johannes reagiert mit einem Spotwechsel und wählt das Plateau, an dem er zuvor seinen Barsch fangen konnte. Vielleicht kann er hier noch den ersehnten Sieg herbeiführen. Seine Strategie sollte aufgehen. Kurz danach zappelte ein 61 Zentimeter Hecht am Haken und katapultierte Johannes auf die Poleposition. Gefangen wurde der Esox auf einem hellen, fast weißen 10 Zentimeter Softbait mit Stinger.

 

DANN PASSIERT DAS UNGLAUBLICHE...

25 Minuten vor Schluss ist das Duell an Dramatik kaum mehr zu toppen. Grund dafür ist ein Barsch-Schwarm, der sich günstig in der Fang-Range der beiden Angler platziert. Ein Biss nach dem anderen bringen die Jungs nochmal ins schwitzen. Babs kommt mit dem Messen und Zählen kaum noch hinterher; die Wertung bleibt vorerst unberührt und muss nachgeholt werden. Fast abwechselnd landen Enrico und Johannes jetzt die Barsche im Boot und wer hier als Sieger hervorgeht, kann schon lange nicht mehr erahnt werden.

Einer der gefangenen Barsche brachte Johannes sogar seine nächste PB – Der Fisch lag bei 37 Zentimeter. In den letzten 25 Minuten hat ein Barsch-Schwarm nicht nur das Rechenzentrum, sondern auch die Nerven aller Beteiligten komplett lahm gelegt. Zurück im Hafen, erfolgte anschließend die Hochrechnung.

Enrico Di Ventura galt als Top Favorit in diesem Turnier. Der Hechtflüsterer mit Heimvorteil muss bei diesem Event allerdings seinen Platz räumen. Die Hochrechnung hat ergeben: Johannes zieht mit 272,6 Punkten ins Viertelfinale ein und konnte Enrico, der ein Endpunktestand von 251 verzeichnen kann, somit schlagen. Das bislang spannendste Duell dieses Turniers nimmt ein Ende und sowohl Babs, als auch unser Kameramann Juli und die beiden Kontrahenten blicken auf einen ereignisreichen Tag, viel Spannung und tolle Fänge zurück.

johannes_barsch_37_pbEin Küsschen auf's Nüsschen und ab mit dem Racker ins kühle Nass. Der Achtelfinalsieger in diesem Duell heißt: Joshi.

Uns würde es nicht wundern, wenn die beiden Jungs sich in naher Zukunft noch einmal gemeinsam auf's Wasser begeben – das hat gepasst. Aus einem tollen Duell wurde ein tolles Team. Wenn ihr die Spannung und die unzähligen Fische gerne selbst erleben wollt, dann schaut euch unbedingt das Video dazu auf unserem YouTube-Kanal an. Es lohnt sich.

 

Petri,

dein Hecht und Barsch Team.

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