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Kunstköder oder Köderfisch? Pros und Kontras beim Raubfischangeln

Liebe Angelfreunde,

Ich möchte gleich vorab sagen, dass ich, obwohl ich seit mehreren Jahren keine Köderfische mehr verwende, in diesen Beitrag trotzdem versuchen werde, neutral zu bleiben und alle Pros und Kontras aufzulisten. Ohne Frage kann mann mit beiden Herangehensweisen Fische fangen. Köderfische habe den großen Vorteil, dass sie sehr oft, besonders in den kalten Jahreszeiten die Räuber wegen ihren starkes natürlichen Geruchs anlocken. In den meisten Seen bewegen sich sehr große Hechte, Zander und Barsche und klappern langsam ihr Revier ab. Wenn man also genug Zeit mitbringt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Köderfisch irgendwann vom Räuber geschnappt wird. Obwohl es meistens empfohlen wird, heimische Köderfische zu nutzen, habe ich mit öligen Meerfischen deutlich bessere Ergebnisse erzielt, so sind beispielsweise Sardellen und Makrelen ganz hervorragende Köderfische für das Hechtangeln.

Ganz wichtig beim Köderfischangeln ist ein schnelles Anhauen damit der Räuber den Haken nicht zu tief schluckt. Früher habe ich sehr viel mit Köderfisch geangelt und diese ist Methode ist vor allem bei guter Kenntnis über die Struktur des Sees wirklich sehr erfolgsversprechend, weil man weiß, wo der KöFi zu platzieren ist. Persönlich habe ich für mich entschieden, das Angeln mit Köderfisch zu weitestgehend einzustellen, da ich mittlerweile kaum noch Fische mitnehme und bei dieser Methode "Catch and Release" oft nicht möglich ist. Dazu habe ich alle meine PB's (Hecht, Barsch und Zander) mit Kunstködern aufgestellt. Es sollte jedoch jeder selbst wissen, was das Hauptmotiv seiner Angeltouren ist und wer gerne maßige Fische entnimmt, für den ist das Köderfischangeln sicher eine sehr reizvolle Variante.

Ob Spinner, Blinker, Wobbler, Twister oder Gummifisch - nur um ein paar Varianten zu nennen - das riesige Repertoire an Kunstködern bietet jedem Angler die Möglichkeiten bei so gut wie allen Bedingungen zum Fisch zu kommen. Wichtig dabei ist vor allem, dass man den richtigen Köder zur passenden Bedingung auswählt. Beim Kunstköderangeln bin ich extrem flexibel, kann sehr viele Stellen und Kanten schnell abfischen und sofort jeden kleinsten Biss spüren. Das Gefühl des Fischkontakts ist es, weshalb ich unter anderem viel am Wasser bin, daher ist das Kunstköderfischen auf Raubfisch meine absolute Lieblingsdisziplin beim Angeln. Dazu kommt, dass die Räuber meist unproblematisch gehakt werden und so schonend zurückgesetzt werden können. Welche Techniken und Materialien es zum Kukö-Fischen gibt, erzähle ich in einem extra Beitrag dazu.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich euch allen ratternde Rollen!

Euer Daniel!

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