Vertikalruten

Vertikalruten

Das Vertikale Angeln hat sich mit der Entwicklung der Echolottechnik ernorm ausgeweitet. Dies ist kein Wunder, ist doch diese Methode zu einigen Zeiten an Fängigkeit und Spannung nicht zu übertreffen.

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Vertikalruten

<h2>Kaufberatung zu Vertikalruten</h2><p>Bei der Technik des Vertikalfischens wird, wie der Name vermuten lässt, <strong>mit vertikal nach unten zeigender Schnur gefischt</strong>. Geht es dabei gezielt auf <strong>im Freiwasser stehende Fische</strong>, so nennt sich diese Spezielform <em>"pelagisches Angeln"</em>. Sind in Grundnähe stehende Fische das Ziel, so handelt es sich um das klassische <em>Vertikalangeln</em>.</p><h2>Welche Köder sind zum Vertikalangeln geeignet?</h2><p>Als Köder eignen sich prinzipiell alle <a href="/collections/gummifische">Gummiköder</a>, wobei bevorzugt Pintails und V-Tails zum Einsatz kommen.</p><p>Der entscheidende Unterschied zum klassischen <strong>Jiggen oder Faulenzen</strong> mit Gummifischen liegt daran, dass der Köder nicht in Sprüngen über den Grund bewegt, sondern schwerelos schwebend, im direkten Kontakt, vertikal unter der Rutenspitze präsentiert wird. So wird dem Köder <strong>mit minimalen Zupfern</strong> über die Rutenspitze Leben eingehaucht. Zwischendurch wird er immer wieder für lange Zeit bewegungslos gehalten. Die Bisse erfolgen also meist auf Zug direkt in die Rute.</p><h2>Worauf kommt es bei einer Vertikalrute an?</h2><p>Diese besondere Angeltechnik gibt also die Anforderungen an eine gute <strong>Vertikalrute</strong> vor. Dabei kommt es natürlich sehr auf die hauptsächlich beangelte Fischart und die verwendeten Ködergewichte an. Dennoch sollen zunächst einige <strong>generelle Eigenschaften von Vertikalruten</strong> beleuchtet werden.</p><h3>Länge</h3><p>Vertikalruten sollten in jedem Fall kurz sein. Die optimale Länge liegt bei 190 cm. Dies hat den Grund, dass wir unseren <strong>Köder möglichst gut im Echolotkegel anbieten </strong>wollen. Dies macht sich mit einer längeren Rute eher schlecht, da sich der Angler ansonsten zu weit vom Echolot oder der Bordwand entfernt positionieren müsste. Zum anderen müssen die teils recht schweren <a href="/collections/jigkopfe">Köpfe</a> ständig gehalten werden. Ist dann die Rute bereits kopflastig, so wird dies nicht leichter. Auch "zieht" der Köder mehr, wenn der Rutenblank nach vorn mehr Hebel bietet. Mit einer kurzen Rute lässt sich also der Köder wesentlich <strong>einfacher und präziser anbieten</strong> und man kann auch schneller auf Anbisse oder Bewegungen des Fisches reagieren. Eine Rute zwischen 170 und 200 cm ist also zunächst einmal von der Länge für das <strong>Vertikalfischen</strong> passend.</p><h3>Gewicht &amp; Gewichtsverteilung</h3><p>Doch eine Rute für diesen Einsatz sollte noch weitere Eigenschaften haben. Sie sollte möglichst leicht sein. Auch diese Anforderung ergibt sich aus der Angeltechnik. Eine Rute, die samt Ködergewicht <strong>statisch gehalten werden muss</strong>, darf einfach nicht zu schwer sein. Sonst wird auch bei kräftigen Anglern recht schnell der Arm lahm. Das Gewicht der Rute sollte auch gut verteilt sein. Eine schön balancierte oder sogar <strong>leicht hecklastige Rute</strong> ist perfekt.</p><p><strong>Vertikalruten sollten keine zu harte Spitze haben</strong>. Der Biss erfolgt, wie bereits beschrieben, direkt unter der Rutenspitzen und dies oft auf kürzeste Distanz. Ist die Rutenspitze zu hart, dann bekommt der Räuber den Köder oft nicht richtig ins Maul und wird nicht gut gehakt. Eine etwas weichere Spitze erleichtert das komplette Einsaugen und verbessert die Bissausbeute.</p><p>Beim Anschlag ist dann ein brachiales Rückgrat gefragt. Der Köder muss in zwei Richtungen bewegt werden, um den Haken zu setzten, da die Schnur ja quasi rechtwinklig zum Räubermaul steht. Ist die Rute zu weich, dann verpufft auch der kraftvollste Anhieb zwischen den Kiefern von <strong>Hecht und Zander</strong>.</p><h3>Spinnrute oder Baitcasterrute?</h3><p>Eine weitere Entscheidung steht an, wenn es darum geht, ob eine <a href="/collections/baitcaster-ruten">Baitcasterrute</a> oder eine Spinnrute besser geeignet ist. Auch hier hilft ein Blick auf die <strong>Angeltechnik</strong>. Da beim Vertikalangeln häufig die <strong>Angeltiefe</strong> angepasst werden muss, geht der Trend eindeutig zur Baitcaster. Hier muss lediglich ein Knöpfchen gedrückt werden, um die Schnur freizugeben, während bei der <a href="/collections/spinnrollen">Stationärrolle</a> ständiges <strong>Umklappen des Schnurfangbügels</strong> ansteht. Die exakte Schnurfreigabe erfolgt bei der Baitcaster dann über den Daumen. Beim ersten Dreh an der Kurbel, ist die Spule sofort wieder gesperrt und die Rolle bereit für den Anhieb. Inzwischen gibt es sogar <a href="/collections/baitcaster">Baitcasterrollen</a>, die eigens für das Vertikalfischen entwickelt worden sind.</p><p>Einige Spezialisten schwören dennoch auf die Spinnrute, da sie ihnen besser in der Hand liegt. Objektive Vorteile bietet aber ganz klar die Baitcasterrute.</p><h3>Wurfgewicht: Es kommt drauf an</h3><p>Das eine richtige Wurfgewicht für eine Vertikalrute gibt es nicht. Eine <strong>Vertikalrute für Barsch und Zander</strong> in stehenden oder strömungsarmen Gewässern kann sehr leicht ausfallen. Soll dagegen <strong>pelagisch auf große Hechte und Zander</strong> mit riesigen Gummiködern geangelt werden, muss die Rute deutlich kräftiger ausfallen, ist dann aber auch deutlich schwerer und für die leichte Fischerei einfach eine Nummer drüber.</p><p>Es macht also Sinn, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wo und auf welche Weise man die Rute einsetzen möchte. Leichte Vertikalruten sind meist mit <strong>Wurfgewichten bis 30 oder 40 Gramm</strong> angegeben. <strong>Ruten für das pelagische Angeln auf Hecht und Großzander</strong> dürfen schon mal <strong>80 Gramm Wurfgewicht</strong> aufweisen.</p><p>Hierbei geht es mehr um die gesamte Power der Rute, als um das wirkliche Wurfgewicht, da ja beim Vertikalangeln nicht geworfen wird.</p><h3>An den Griff denken</h3><p>Ebenfalls sehr wichtig, ist ein sicherer und komfortabler Griff. Vertikalangeln wird häufig in der kalten Jahreszeit praktiziert. Sind dann die Finger kalt und klamm, ist ein zuverlässiger Griff wichtig. Die Rute kommen teils wie aus dem Nichts und <strong>mit brachialer Gewalt</strong>. Liegt die Rute dann nicht fest in der Hand, kann schon einmal die komplette <strong>Vertikalkombo</strong> über Bord gehen – ein teures Vergnügen.</p><h3>Ringe bei Vertikalruten</h3><p>Bei den Ringen gelten gleiche Richtlinien, wie bei anderen Ruten. Es kommen ausschließlich dünne <a href="/collections/geflochtene-schnur" target="_blank">geflochtene Schnüre</a> zum Einsatz. Die Ringe sollten also möglich glatte Einlagen haben und von bester Qualität sein, um die empfindlichen Schnüre zu schonen. </p><p>Wenn du diese Punkte beim Kauf deiner Vertikalrute beachtest, steht ungetrübtem Angelvergnügen auf vertikal befischte Räuber nichts mehr im Wege.</p><h2>Zusammenfassung der Eigenschaften für Vertikalruten</h2><ul><li>Länge zwischen 170 und 200 cm (optimal sind 190 cm)</li><li>möglichst leicht</li><li>möglichst gut ausbalanciert</li><li>nicht zu harte Spitze</li><li>sehr starkes Rückgrat</li><li>im Optimalfall eine Baitcaster-Rute</li><li>qualitätiv hochwertige Ringe</li></ul>

Häufige Fragen

Zwischen 180 und 200 cm sind ideal. Darüber werden die Ruten unhandlich, kopflastig und es wird immer schwieriger, den Köder im Echolotkegel zu halten.
Das kommt auf die notwendigen Kopfgewichte an. Wer meist im Stillwasser unterwegs ist, dem reichen Ruten bis 20 oder 25 Gramm Wurfgewicht. Wer pelagisch fischen oder in großen Flüssen mit starker Strömung angeln will, der ist mit Wurfgewichten bis 60 Gramm besser bedient. Dabei bleibt aber zu bedenken, dass das Gewicht nicht geworfen wird und auch eine 20 g-Rute mit 35 g Köpfen vertikal gefischt werden kann.
Die Spitze sollte nicht zu hart sein, da es dann zu Fehlbissen kommt. In jedem Fall muss genug Rückgrat vorhanden sein, um den Haken brachial zu setzen. Im Drill darf sich die Rute dann gern schön biegen. Ruten mit regular-fast oder fast-Aktion sind meist gut geeignet.
Sie sollte leicht und gut balanciert sein. Die Rute muss den ganzen Tag statisch gehalten werden, da wirken sich selbst minimale Kopflastigkeiten negativ aus.
Ganz klar die Baitcaster. Durch das Rollensystem ist die Tiefenanpassung deutlich leichter. Die Ringe sind kleine und die Haltung beim Fischen ist deutlich angenehmer. Man sollte darauf achten, dass möglichst viele und kleine Ringe verbaut sind.