Lohnt es sich in Berlin ein Boot zu haben, und was kostet es?

Viele begeisterte Angler stehen irgendwann vor der Entscheidung, ob es sich lohnt ein Boot anzuschaffen und was der ganze Spaß kosten soll. Ich habe zuerst in Berlin mehrere Jahre ohne Boot geangelt und war teilweise sehr erfolgreich ;-) Ohne Frage, es gibt extrem viel Wasser hier in Berlin, so dass man wirklich an vielen Stellen ohne Boot angeln kann. Trotz meiner guten Erfahrungen ohne Boot, kann ich mit absoluter Überzeugung sagen, dass mit dem Boot unterwegs zu sein, eine ganz andere Welt das Angelns innerhalb Berlins eröffnet.

Herbstzeit bedeutet: große Räuber! Wie fängt man die?

Viele Leute mögen den Oktober nicht besonders. Der Sommer ist vorbei, es wird kälter, die Tage werden kürzer und so weiter und so fort. Dabei hat der Herbst hat so viel zu bieten. Goldene und rote Blätter an den Bäume, riesige Vogelschwärme kreisen kurz vor der langen Migrationsstrecke in der Luft, die Gewässer sind extrem ruhig und die Raubfische sind in Fresslaune.

Ob Carolina Rig oder Drop Shot, beide Methoden erweitern dein Repertoire an möglichen Taktikänderungen um Zander zu fangen. Wie ich in Teil 1 dieses Berichts schon erwähnt habe, gilt bei diesen Methoden natürlich genauso: "Übung macht den Meister"! Momentan sind die Bedingungen optimal um auf Zander zu fischen (zumindestens an der Havel).
Ob Vertikalangeln, Jiggen, Carolina Rig, Drop Shot oder die Faulenzermethode, alles kann zum Erfolg führen, wenn es richtig angewendet wird. Ich bin der Meinung, dass es für sehr gute Zanderfänge völlig aureicht, wenn man die erwähnten Techniken beherrscht. Es gilt wie eigentlich immer beim Angeln das Prinzip "Übung macht den Meister". Mein Ziel ist es, euch zu erklären bei diesen verschiedenen Angelmethoden alles beachten sollte.

Beste Angelstellen für Zander in Berlin

Es gibt einige Städte auf der Welt, in denen man gut Zander fangen kann, aber es gibt kaum eine bessere als meine Wahlheimatstadt Berlin. Man muss nur wissen, wo die Stachelprinzen stehen! Man kann auch im Sommer sehr große Zander fangen, allerdings passiert das meistens in den großen Seen außerhalb Berlins. Genau deswegen fängt für mich die Zandersaison in Berlin mit dem ersten Bodenfrost an. In Berlin ist es meistens irgendwann im Oktober und die Größe der gefangenen Fische steigt kontinuierlich bis zum Ende der Saison (31.12) - dann fängt die Schonzeit an und gilt bis Ende Mai.
Liebe Angelfreunde,

Ich möchte gleich vorab sagen, dass ich, obwohl ich seit mehreren Jahren keine Köderfische mehr verwende, in diesen Beitrag trotzdem versuchen werde, neutral zu bleiben und alle Pros und Kontras aufzulisten. Ohne Frage kann mann mit beiden Herangehensweisen Fische fangen. Köderfische habe den großen Vorteil, dass sie sehr oft, besonders in den kalten Jahreszeiten die Räuber wegen ihren starkes natürlichen Geruchs anlocken. In den meisten Seen bewegen sich sehr große Hechte, Zander und Barsche und klappern langsam ihr Revier ab. Wenn man also genug Zeit mitbringt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Köderfisch irgendwann vom Räuber geschnappt wird.

Welche Farbe sollte ich beim Gummifisch wählen?

Seit Jahren habe ich mich beschäftigt mit genau dieser Frage. Es gibt mehrere Faktoren die die richtige Köderfarbe beeinflussen. Das Wetter, Wasserfarbe (Klarheit), Wind und das Beutefischvorkommen spielen eine Rolle bei der Farbwahl. Alle diese Faktoren bedeuten, dass man letztendlich trotz aller Erfahrungen die man mitbringt, immer bereit sein muss, neue und "unübliche" Farben auszuprobieren. Es gibt trotzdem für mich ein paar bestimmte Faustregeln:

Manchmal ist es schwierig

Jeder Angler kennt es! Manchmal gibt es Tage, an denen absolut nichts läuft. Egal ob Blinker, Wobbler, oder gefühlt jede mögliche Gummifischfarbe und -form, es kommt einfach kein Biss. Sogar an den normalerweise zuverlässigen Hot-spots gibt es keine Bisse zu melden. Letzten Sonntag an der Havel war für mich genau so ein Tag.