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Freiwild-Köder: Getestet und für gut befunden

Liebe Tacklefreaks, Anfang des Jahres erreichte uns ein Anruf mit der Frage, ob wir Lust hätten, ein paar Köder zu testen. Als Betreiber eines Blogs und eines YouTube-Kanals bekommt man häufiger solche Anfragen, die man im Grunde auch immer erstmal bejaht, denn zu kostenlosen Ködern sagt wohl kaum ein Angler "nein". Im Dickicht des Köderdschungels ist jedoch längst nicht alles Gold, was glänzt und so erwarteten wir das Paket wie gewöhnlich mit einer gewissen Nüchternheit.

Als der Paketdienst nur wenige Tage später vor der Tür stand und "Freiwild-Köder" auf dem Absender zu lesen war, wurden wir plötzlich doch etwas neugierig und packten rasch die gelieferten Teile aus. Richtig schöne Wobbler und Gummiköder verschiedener Formen und Farben lauerten hinter der Verpackung auf uns, es war ein bisschen wie Weihnachten für Angler, denn je genauer man die Freiwild-Köder unter die Lupe nahm, desto mehr interessante Details konnte man erkennen und desto besser wurde die gute Verarbeitung sichtbar. Zufrieden mit dem ersten Eindruck, war jedoch allen von uns klar, dass ein Köder einen Angler letztendlich nicht im Geschäft oder auf dem Schreibtisch, sondern am bzw. im Wasser überzeugen muss. Direkt nach Ablauf der Hechtschonzeit in Brandenburg stiefelten wir also los, um den ersten Praxistest zu starten.

Nicht nur das "Doppelte Lieschen" macht optisch einiges her!

Jeder von uns griff erstmal zu einem Wobbler. Toni schnappte sich das "Doppelte Lieschen", Daniel den "Alten Fritz" und Julian nahm sich den "Bolle" zur Brust. Bereits nach wenigen Würfen waren wir uns einig: Das Laufverhalten dieser Köder ist richtig klasse! Langsam oder schnell geführt, einfach eingeleiert oder getwitcht - Durchweg alle getesteten Wobbler überzeugten uns auf ihre individuelle Art und Weise. Während der "Alte Fritz" behutsam flankt, vibriert "Krabatzke" wie ein kleiner Presslufthammer. Neben dem Laufverhalten imponierten uns auch die Wurfeigenschaften, selbst die kleineren Wobbler ließen sich echt weit werfen und überschlugen (verhakten) sich dabei nicht, wie es bei anderen Wobblern blöderweise häufig der Fall ist., Dann ging es weiter zu den zwei Gummiködern, die Freiwild im Sortiment hat und auch "Der Dieter" und "Kneifzange" machten im Wasser eine gute Figur. Jeder von euch kennt die Situation, wenn ein Köder so läuft, wie man es sich vorstellt. Auch wenn es für den tatsächlichen Fangerfolg möglicherweise nicht entscheidend ist, das „wenn-ich-ein-Fisch-wäre-würde-ich-das-Ding-attackieren-Gefühl“ ist erstmal ein sehr guter Start in die Köder-Angler-Beziehung, da ja auch das Vertrauen in den Köder eine gewisse Rolle spielen soll.

Generell kann man zu allen Wobblern sagen, dass sie wirklich interessante Farbdesigns bieten, die entweder natürlich oder sehr kontrastreich sind, wobei viele Modelle außerdem UV-Farbzusätze voweisen. Widerstandsfähig werden sie durch eine Beschichtung mit US-Hartlack nach der letzten Farbbehandlung. Das Wobblergehäuse ist aus bruchfestem Kunststoff gespritzt, alle Wobbler sind mit VMC Perma-Steelhaken und Sprengringen ausgestattet. Die beiden Gummiköder von Freiwild sind aus einem zäh- aber hochelastischen Material gefertigt. Sie verfügen im Körperbereich über eine spezielle Gewebematte, die den Köder bissfest und gleichzeitig hochbeweglich macht. Alle Gummiköder sind mit Blei + Haken "ready to fish" fertig montiert .

Das täuschend echte Krebsimitat "Kneifzange" und das "Doppelte Lieschen", ein Wobbler, der zwei flüchtende Beutefische darstellt, sind wahrscheinlich die innovativsten Modelle und stechen einem aus dem Sortiment am stärksten ins Auge. In diesem Beitrag möchten wir die Köder jedoch nicht alle einzeln vorstellen, denn das tut Freiwild auf seiner Seite selbst auf eine sehr umfangreiche und liebevolle Art und Weise. Ihr könnt genau nachlesen, welche Laufeingeschaften, Tauchtiefen, Zielfische sowie ideale Licht- und Wasserbedingungen für das jeweilige Modell und Dekor empfohlen wird. Es sind sogar Testbecken-Videos in den Produktbeschreibungen zu sehen, so dass man sich super ein Bild von den Bewegungen machen kann, die vom Köder ausgehen. Denn wie sagt Freiwild selbst: Freiwild Köder laufen unter Wasser frei, mal wild, mal einzig aber nie artig. Eins sind sie jedoch immer: fängig! Dass der letzte zugegebenermaßen sehr selbstbewusste Satz zumindest ziemlich häufig eintritt, durften wir bei unseren Testangeleien dann coolerweise auch sofort erleben. So konnten wir bei unseren ersten Ausflügen in Brandenburg, in Spanien und in Berlin schon einige Hechte und Barsche mit dem einen oder anderen Modell verhaften. Die Modelle "Alter Fritz", Krabatzke und "Bolle" haben dabei bisher die meisten Fische abgeräumt. Das Laufverhalten der Köder stimmt uns zuversichtlich, dass sie auch auf Rapfen eine echte Waffe sein können.

freiwild "Krabatzke" und der "Alte Fritz" brachten Toni und Daniel die ersten Hechte der Berliner Raubfischsaison 2016

Nachdem wir sowohl von den Ködern als auch von der Internetpräsentation überzeugt worden waren, interessierte uns natürlich auch, wer hinter Freiwild steckt, wo die Köder herkommen und natürlich vor allem, was sie kosten. Andreas Thürnau, selbst am Wasser und im familiären Angelgeschäft aufgewachsen, gründete 2002 die Großhandelsfirma Pro Tack, die unter verschiedenen Brands in unterschiedlichen Segmenten bereits den Angelmarkt aufgemischt hat. Seit 2015 ist Pro Tack unter dem Namen Freiwild auch im Raubfischsektor vertreten und vertreibt dort qualitativ hochwertige Produkte, die in verschiedenen Fabriken in Fernost, in denen auch andere namhafte Hersteller produzieren lassen, gefertigt werden.

Als wir schließlich zu den Preisen kamen, wartete die nächste positive Überraschung auf uns. Die Gummiköder, bei denen wegen ihrer Beschaffenheit von einer hohen Lebensdauer ausgegangen werden kann, sind als "ready to fish"-montierte, einzeln verpackte Köder erwartungsgemäß teuer, der Packungspreis liegt im Laden bei 5,99€ pro Stück. Für den bequemen Angler, Freunde langlebiger Köder und hoher Qualität sicher interessant, wer jedoch z.B. an Gewässern mit großer Hängergefahr angelt, für den sind im Gummiköderbereich natürlich viele preisgünstigere Alternativen vorhanden. Die Freiwild-Wobbler hingegen sind trotz der super Qualität absolut erschwinglich, je nach Modell sind zwischen 7,95€ und 12,95€ zu berappen, nach unseren ersten Eindrücken hätten wir da mit einem deutlich höheren Preis gerechnet.

Unser Fazit zum Test fällt also durchweg positiv aus, die Köder sind gut verarbeitet, die richtige Anwendung wird von Freiwild sehr anschaulich präsentiert und fangen tut man mit den Ködern auch echt super. Zu guter Letzt ist das Preis-Leistungsverhältnis vor allem bei den Wobblern aus unserer Sicht richtig gut, was uns dazu bewogen hat, den Großteil der Modelle in einigen Farben in unseren Shop reinzunehmen.

Wir sind sehr gespannt, mit welchen Modellen und welchen Farben ihr am besten fangt und machen unsere nächste Bestellung bei Freiwild natürlich auch von eurem Feedback abhängig. Lasst uns bitte hier in den Kommentaren wissen, was ihr über die neuen Köder denkt!

Wir warten natürlich auf eure Fangfotos, wünschen euch allzeit Petri Geil und viele dicke Fische!

Euer Team von hechtundbarsch.de

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